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Wie platziert man einen Kreuzlinienlaser richtig?

Ein Kreuzlinienlaser ist eine hervorragende Möglichkeit, um Messungen und Ausrichtungsarbeiten schnell durchzuführen. Doch hier stellt sich eine Frage, wie wird ein solcher Laser richtig positioniert? Schließlich kommt es nicht nur auf das Gerät selbst, sondern auch auf den Untergrund an, auf welchem dieser steht.

Zudem tragen noch einige wesentliche Aspekte dazu bei, dass der Laser die korrekte Stellung einnimmt. Doch welche sind dies genau?

Den Untergrund beachten

Zuerst muss der Untergrund beachtet werden, auf welchem der Kreuzlinienlaser postiert werden soll. Im freien ist es klar, dass hier immer Abweichungen gegeben sein werden. Doch auch innerhalb von Häusern kann der Boden sehr schief ausfallen, sodass dies im Vorfeld geklärt werden muss.

Hier empfiehlt es sich, den Boden mit einer Wasserwaage zu messen, wenn nicht der Laser selbst über ein Lot verfügt. Erst wenn sicher gestellt ist, dass der Boden grade ist, kann der Laser aufgestellt und auf sein Ziel gerichtet werden.

Allerdings kann es auch erforderlich sein, das hier eine Platte auf den Untergrund gelegt werden muss. Um eine bessere Ausrichtung zu ermöglichen. Im Freien ist dies häufig der Fall, wenngleich sich auch die Füße des Statives in die gewünschte Position bringen lassen.

Ausrichtung an der Wand

Doch nicht nur am Boden muss der Kreuzlinienlaser korrekt justiert sein. Auch an der Wand kann das Kreuz nicht einfach in eine beliebige Richtung zeigen. Daher muss auch dieses im Vorfeld korrekt ausgerichtet werden.

Hierzu dient entweder eine Libelle direkt am Laser, oder aber es muss mit einer separaten Wasserwaage zu Werke gegangen werden. Ist Letzteres der Fall, dann kann wie folgt vorgegangen werden, um das Laserkreuz in die richtige Position zu bringen.

Die Wasserwaage wird direkt an die Wand gehalten und in Waage gebracht. Nun wird der vertikale Laserstrahl genau an der Kante dieser Waage ausgerichtet. Liegt er exakt an, kann davon ausgegangen werden, dass auch die horizontale Linie sich genau in der richtigen Ebene befindet. Die Abweichungen können im einstelligen Millimeterbereich liegen.

Diese können bei Arbeiten im Haushalt dann aber vernachlässigt werden. Bei der Anwendung auf Baustellen empfiehlt es sich, einen Laser mit automatischer Nivellierung zu erwerben, denn diese bringt den Kreuzlinienlaser von ganz alleine in die richtige Position.

Kopf feststellen

Am Ende der Einstellungsarbeiten sollte alles noch einmal genau überprüft werden. Ist der Laser korrekt ausgerichtet, dann sollt der Kopf des Statives auf dem er befestigt wurde angezogen werden. Dieses bedeutet, dass außer in der Horizontalen keine Bewegungen mehr möglich sind. Somit kann der Laser nicht aus Versehen wieder in eine falsche Position gebracht werden.

Die Nivellierung zu der auch die Libelle gehört, sollte in regelmäßigen Abständen immer wieder überprüft werden. Hierdurch kann sicher gegangen werden, dass diese sich nicht dejustiert hat und man sich auf die Angaben verlassen kann.

Automatische Systeme für eine solche Prüfung bei jeder Anwendung durch, sodass es niemanden verwundern sollte, wenn es einen Moment dauern kann, bis sich der Laser korrekt eingestellt hat. Bei einer automatischen Nivellierung sollte allerdings beachtet werden, dass der Untergrund eben sein muss, da sich ansonsten auch die Waage falsch einstellt. Die kann zu erheblichen Fehlmessungen führen.