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Wie kann ein Kreuzlinienlaser beim Bilder aufhängen helfen?

Bilder an die Wand zu bringen kann unter Umständen sehr schwierig sein. Besonders dann, wenn Abstände zwischen verschiedenen Werken exakt eingehalten werden müssen, empfiehlt es sich, einen Kreuzlinienlaser zur Hilfe zu nehmen.

Gutes Hilfsmittel bei der Ausrichtung

Anders als bei einer Wasserwaage, muss der Kreuzlinienlaser nicht separat festgehalten werden. Da das Kreuz einen exakten 90 Grad Winkel bildet, müssen an diesem nur die Ränder des Bildes ausgerichtet werden. Schon befindet es sich absolut in der Waage.

Zudem kann auch die vertikale Linie benutzt werden, um genau die Höhe zu bestimmen, in der das Kunstwerk am Ende angebracht werden soll. Dabei lassen sich leicht genaue Markierungen an der Wand anbringen, um den Abstand des Bildes von einer bestimmten Position aus festzulegen. Durch den Laser ist es somit nicht erforderlich, extra noch einen Zollstock oder ein Maßband zur Hilfe zu nehmen.

Kreuzlinienlaser für die Anordnung

Häufig gibt es Bilderserien, die aus Zwei oder noch mehr Werken bestehen. Diese müssen in einem genauen Abstand nebeneinander oder auch übereinander aufgehängt werden, damit die Optik letztlich das ideale Ergebnis liefert.

Auch hier kann der Kreuzlinienlaser auf die gleiche Weise genutzt werden. Indem das erste Bild in einem definierten Abstand von der vertikalen Linie angebracht wird, können auch die restlichen Elemente schnell in die entsprechende Position befördert werden.

So wird für Bild 1 zum Beispiel ein Abstand von 2 Zentimetern festgelegt. Soll dieser Abstand für alle Bilder gelten, dann muss lediglich das nächste Bild direkt auf die vertikale Leserlinie ausgerichtet werden.

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert es, wenn die Bilder auch übereinander angebracht werden sollen. Hier muss der entsprechende Abstand nur wie oben beschrieben markiert werden und schon können alle Werke die für die erforderliche Position einnehmen.

Somit werden durch den Kreuzlinienlaser gleich mehrere Arbeitsschritte in einem erledigt. Zum einen können die Positionen genau bestimmt werden, zum anderen wird auch die waagerechte Anbringung gewährleistet, ohne das hierzu noch ein weiteres Werkzeug erforderlich ist.

Vorherige Vermessung

Wer plant, eine Wand in seinem Heim mit vielen Bildern zu versehen, kann mit Hilfe eines solchen Lasers auch die Positionen schon im Vorfeld genau vermessen. Hierzu müssen einfach nur die Abstände von der vertikalen und der horizontalen Linie genau bestimmt werden. Schon hat man die Position für die Anbringung der Bilder.

Dabei muss lediglich bekannt sein, welche Ausmaße diese besitzen, damit auch die Höhen exakt bestimmt werden können. Auf diese Weise kann eine Menge Messarbeit gespart werden und es muss am Ende nur noch die notwendige Aufhängung an die Wand gebracht werden.

Worauf Du bei deinem Baulaser achten musst erfährst Du in unserem Beitrag zum Baulaser Test

Diagonale Anbringung – Ein Sonderfall

Auch für das Anbringen in diagonaler Ausrichtung kann ein entsprechender Laser hilfreich sein, denn durch das Kreuz lassen sich ganz einfach Winkel berechnen, sodass die Ausrichtung eines jeden Bildes ideal bestimmt werden kann.

Einige Modelle bieten sogar die Möglichkeit, die entsprechenden diagonalen Linien einzublenden, sodass hier nicht einmal mehr selbst der Winkel bestimmt werden muss. Mit dieser Methode kann auch schnell ein Bildermuster an die Wand gebracht werden, wenn zum Beispiel Fotos ohne Rahmen in einer Art Ornament an der Wand befestigt werden sollen.

Entlang der Linien kann jedem Bild eine genaue Position zugewiesen werden, sodass ein eventuell bestehender Plan mühelos in die Tat umgesetzt werden kann.