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Was kann ein selbstnivellierender Kreuzlinienlaser?

Geräte gibt es viele und oftmals weiß man mit verschiedenen Bezeichnungen, einfach nichts anzufangen. So steht wie vor einem Rätsel, wenn man bestimmte Fachtermini liest und natürlich ist meistens auch niemand da, der sie einem erklärt.

Genauso verhält es sich bei einem Kreuzlinienlaser, wenn von einer Selbstnivellierung die Rede ist. Was steckt dahinter und was macht diesen Laser anders als andere Modelle?

Automatisch in der Waage

Der Begriff Selbstnivellierung bedeutet nichts anderes, als dass sich der Laser von selbst in eine ausgerichtete Position bringt. Dies bedeutet, dass das Kreuz an der Wand von allein in die genaue Ausrichtung geführt wird, ohne das der Anwender hierfür etwas tun muss.

Die Nivellierung geschieht dabei durch einen Motor, der die Diode aber nicht wirklich den Laser selbst bewegt. Dieser Mechanismus verfügt entweder über einen eigenen Sensor oder orientiert sich an der Ausrichtung des Lasers, welche durch ein Lot festgestellt wird. Somit benötigt der Nutzer keinerlei Erfahrung bei der Justierung, er kann einfach mit der Arbeit beginnen.

Was beachtet werden muss

Allerdings muss bei eine selbstnivellierenden Kreuzlinienlaser auch einiges bedacht werden. Der Laser richtet sich nämlich nur dann korrekt aus, wenn auch das gerät in der Waage steht.

Ist der Laser mittels Stativ zum Beispiel auf einem schrägen Untergrund aufgestellt, ohne das er sich im Lot befindet, wird er diese Position als Waage annehmen, womit dann alle Messungen falsch sind. Daher muss das Gerät selbst erst vollständig grade stehen, bevor tatsächlich eine exakte automatische Kalibrierung erfolgen kann.

Daher sollte dieser Punkt ganz speziell im Auge behalten werden, wenn man nicht möchte, dass trotz neuster Technik unzählige Fehler auftreten.

Nicht zu reparieren

Eine Kalibrierung kann aber auch dann schief laufen, wenn das Gerät einen Schaden hat. Hier kann zum Beispiel ein Sensor defekt sein, der die Ausrichtung vom Lot an die automatische Justierung weitergibt.

Dieser kann für gewöhnlich nicht repariert werden, sodass in einem solchen Fall die automatische Justierung abgeschaltet werden sollte. Allerdings nur dann, wenn dies auch möglich ist. Nicht alle Modelle lassen es zu das die Selbstnivellierung deaktiviert wird, sodass ein Modell mit einem solchen Schaden dann nur noch entsorgt oder aber zu Reklamation gegeben werden kann.

Dies ist der Nachteil an dieser Technik, der unter Umständen zu schwerwiegenden Fehlern führen kann.

Wo eignet sich ein selbstnivelliernder Kreuzlinienlaser

Ein solches Gerät kann quasi an den verschiedensten Einsatzorten genutzt werden. Besonders Personen, die zum ersten Mal mit so einem gerät arbeiten und noch kein Verständnis für die Ausrichtung haben, sind hiermit sehr gut bedient.

Allerdings kann es auch auf sehr unebenen Flächen nützlich sein, oder dann, wenn kein Stativ verwendet wird. Solange das Gerät dabei auf einen graden Untergrund steht, kann dieses System sehr zum Vorteil gereichen, denn Nachjustierungen durch einen Stativkopf sind hier nicht möglich.

Beim professionellen Einsatz sind diese Geräte allerdings selten anzutreffen, da Experten sich lieber auf ihre eigene Erfahrung verlassen. Da Technik stets versagen kann, sind diese eher darauf bedacht eine genaue Ausrichtung auf dem Untergrund zu schaffen. Somit kann der Laser dann, mit ein wenig Geduld sehr gut in eine perfekte Position manövriert werden.