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Lohnt sich die Anschaffung eines Kreuzlinienlasers vor einer Renovierung?

Eine Renovierung steht an und vieles soll im Haus und in der Wohnung verändert werden. Dazu ist natürlich auch das passende Werkzeug erforderlich. Doch hier stellt sich unweigerlich die Frage, ob dazu auch ein Kreuzlinienlaser gehört. Muss dieser vor einer Renovierung unbedingt angeschafft werden, oder kann die Arbeit auch ihn erledigt und mit ganz traditionellen Methoden durchgeführt werden?

Umfang entscheidet

Der Umfang einer Renovierung ist eigentlich das entscheidende Kriterium. Je größer die Arbeiten ausfallen, desto eher sollte man darüber nachdenken sich einen Kreuzlinienlaser zuzulegen. Besonders wenn es viel zu fliesen, zu täfeln, oder zu tapezieren gibt, kann er als eine fundamentale Unterstützung dienen.

Wer zum Beispiel nur eine Einraumwohnung auf den neusten Stand bringen will, der kann auch auf die Anschaffung verzichten oder sich absoluten Bedarfsfall ein solches Gerät leihen. Hier sind die Arbeiten derart überschaubar und die Flächen so klein, dass es reine Geldverschwendung wäre, in ein solches Gerät zu investieren.

Soll allerdings ein herrschaftliches Anwesen oder ein Mehrfamilienhaus mit unzähligen Wohnungen auf den neusten Stand gebracht werden, dann sieht dies schon ganz anders aus.

Hier kann der Kreuzlinienlaser dann Abhilfe schaffen und umfangreiche Messarbeiten deutlich einfacher gestalten. In keinem Fall sollte sinnlos ein Laser angeschafft werden, der dann im Nachhinein nur im Keller herumsteht.

Für Laien eventuell empfehlenswert

Allerdings sieht die Sache anders aus, wenn keine Firma beauftragt werden soll und die Arbeiten allein durchgeführt werden handelt es sich dann um absolute Laien, sollte ein solcher Laser schon nicht fehlen. Diverse Messarbeiten bei Renovierungen erfordern eine gewisse Kenntnis.

Ist diese nicht gegeben, kann es sehr schnell zu Messfehlern kommen, die den Fortschritt der Arbeit deutlich verlangsamen oder gar zum Stehen bringen. Zudem können so bautechnische Mängel auftreten, die in einer Mietwohnung nicht zu gebrauchen sind.

Wer sich die Arbeiten mit normalen Werkezügen nicht zutraut, sollte also schon einen kreuzlinienlaser zu Hilfe nehmen. Allerdings muss dieser auch dann noch nicht gekauft werden. Hier lohnt es sich ebenfalls, ein entsprechendes Gerät zu leihen, wenn nicht in absehbarer Zeit wiederum entsprechende Arbeiten durchgeführt werden sollen.

Warum nicht kaufen?

Gute Kreuzlinienlaser kosten zwischen 200 Euro und 400 Euro. Sicherlich gibt es auch noch teurere Modelle, doch die genannte Preisspanne bewegt sich in einem Intervall, in dem man eigentlich nichts falsch machen kann.

Dennoch sind 300 Euro oder 400 Euro keine kleine Summe. Wird das Gerät im Nachhinein nicht mehr benötigt und dann nur noch eingelagert, ist es ein sinnloser Kauf. Die Technik kann sich auch Kaputtstehen, sodass nach Jahren das Modell einfach nicht mehr zu benutzen ist.

Zudem handelt es sich bei einem solchen Vorgehen auch um eine erhebliche Materialverschwendung, denn die Laser werden in einem aufwendigen Prozess konstruiert, welcher zudem einiges an Ressourcen verschlingt. Daher muss es nicht gleich der Besitz sein, sondern ein Leihen reicht völlig aus, um seine Arbeit zu erledigen.

Übrigens lassen sich die Laser gebraucht nur sehr schwer verkaufen, denn hier können die Kunden nicht sicher sein, ob es richtig justiert ist oder andere Teile wie etwa das Lot noch korrekt funktionieren. Dieses Risiko wollen nur die wenigstens eingehen, sodass solche Laser nur zu Dumpingpreisen abgesetzt werden können.