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KWB Rotationslaser

Die kwb Germany GmbH ist eigentlich für etwas anderes Werkzeug bekannt. Seit Jahren liefert die Firma nun schon professionelles Equipment aller Art an Unternehmen und mittelständische Handwerke. Nun sind viele Produkte auch für Privatpersonen erhältlich.

Dabei hat sich kwb inzwischen auch an einem Rotationslaser versucht. Bisher gibt es nur ein Modell von dieser Marke, sodass der kwb Profi Rotationslaser mit Scanfunktion hier eine Einzelstellung einnimmt.

ModellPreis
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Der Rotationslaser von KWB – Eine Produktübersicht

Der Rotationslaser von KWB gehört mit seinem 1,5 Kilogramm Gewicht zur Mittelklasse in diesem Bereich der Lasertechnik. Mit seinen 22,2 x 18,8 Zentimetern Größe, lässt er sich zudem leicht verstauen und kann auch in einem privaten Fahrzeug mühelos transportiert werden.

Durch den angebrachten Standfuss kann der Laser dabei sofort und ohne weitere Maßnahmen im Raum aufgestellt werden. Leider wird vom Hersteller kein Stativ mitgeliefert, sodass hier ein Universalmodell erworben werden muss. In der Regel lässt sich der Laser mit einer Magnethalterung versehen, die in diesem Fall aber auch von einem Dritthersteller bezogen werden muss.

Im Lieferumfang inbegriffen ist aber eine praktische Tragetasche mit einer entsprechenden Polsterung, die für den sicheren Transport des Gerätes sorgt.

Funktionen

Der KWB Rotationslaser verfügt über eine automatische Scanfunktion, die gezielt die Umgebung erfasst und Unebenheiten durch eine automatische Nivellierung ausgleicht. Mangels eines Statives können leider keine Neigungskompensatoren eingesetzt werden, wobei die Genauigkeit des Modells aber dennoch einen guten Wert erreicht.

Für eine Entfernung von 50 Metern ausgelegt, bewegt sich das Fehlerintervall hier in einem Bereich zwischen 0,5 und 2 Millimetern, was für dieses Preisniveau als ausreichend angesehen werden kann. Als fotoelektrisches Element kommt eine Sichtplatte zum Einsatz, die durch die Scanfunktion ebenfalls automatisch erfasst werden kann.

Für die korrekte Einmessung steht zudem noch eine senkrechte Linie zur Verfügung, die im exakten 90 Grad Winkel ausgerichtet ist.

Der Laser

Der Laser des Modells ist in Rot gehalten und kann nur mit der speziellen im Pakt enthaltenen Lasersichtbrille wahrgenommen werden. Hierdurch wird die Ebene des Strahls auch ohne die Platte erkenntlich. Dabei kommt eine 635 Nm Diode ohne Phasenmodulation zum Einsatz.

Dies hat allerdings den Nachteil, dass der Laser auch mit Sichtbrille bei sehr hellem Licht kaum zu erkennen ist. Für die Ausrichtung des Strahls im optischen Bereich können auch die angebrachten Libellen genutzt werden. Diese verfügen über eine LED-Beleuchtung, sodass sie auch im Dunkeln problemlos erkannt werden können. Der Laser selbst wurde TÜV geprüft.

Energieversorgung

Der KWB Rotationslaser wird mittels Batterien mit Strom versorgt. Hierzu müssen jeweils zwei D Batterien verwendet werden, die im Lieferumfang enthalten sind.

Der Stromverbraucht hält sich durch die sparsame Diode und die überschaubaren Funktionen in Grenzen, sodass der Laser bis zu 12 Stunde durcharbeiten kann. Einen Energiesparmodus gibt es leider nicht, sodass der Nutzer das gerät stets von selbst abschalten muss.

Vorteile und Nachteile

Vorteile:

  • leicht zu transportieren durch geringe Größe
  • sofort Einsetzbar
  • automatische Scanfunktion für Nivellierung und suche nach fotoelektrischem Element
  • präzise bei der Messung
  • beleuchtete Libellen zur Einmessung
  • lange Laufzeit da energiesparend

Nachteile:

  • kein Stativ vorhanden
  • Laser bei grellem Licht kaum sichtbar
  • keine Neigungskompensatoren
  • kein Energiesparmodus

Hintergrundinformationen

Bei dem genannten Modell handelt es sich für KWB quasi um den ersten Versuch, einen Laser zu konstruieren. Hier wurde eher auf das Wesentliche wert gelegt werden, wobei in Zukunft weitere Modelle mit einer eigenen Serie folgen sollen.

Dies hängt aber von den Verkaufszahlen des ersten Modells ab, sodass nicht sicher ist, ob der Hersteller noch entsprechende Produkte herausbringen wird, wenn die Absatzzahlen zu wünschen übrig lassen. Dieser Laser als Erstling richtet sich dabei definitiv an den Massenmarkt und soll die Möglichkeiten und die Akzeptanz entsprechender Modelle untersuchen.

Fazit

Der Rotationslaser von KWB erfüllt im Grunde die Mindestanforderungen in diesem Preissegment. Zwar muss der Kunde auf eine Magnethalterung und ein Stativ verzichten, dafür sorgt der praktische Standfuss aber dafür, dass der Laser sofort nach dem Aufstellen einsatzbereit ist.

Die automatische Scanfunktion sorgt dabei für eine sehr genaue Einmessung auf das fotoelektrische Element, solange dieses nicht mehr als 50 Meter entfernt ist. Allerdings können durch das fehlende Stativ keine Neigungskompensatoren verwendet werden, sodass hier eventuell eine Nachjustierung von Hand erfolgen muss.

Sehr gut ist die automatische Nivellierung und die Tatsache, dass die Libellen beleuchtet werden. Allerdings kann der Laser bei grellem Licht nicht durch die Sichtbrille erkannt werden, was den Einsatz erschwert. Dafür liefert das Modell eine lange Laufzeit, besitzt aber keinen Energiesparmodus.

Wer weitere Informationen zu diesem Gerät haben möchte, kann hierzu auch einen Blick auf Amazon werfen und selbst die Produktdetails genauer in Augenschein nehmen.